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<pre>Derweil jedoch sowohl Inter als auch Milan zuletzt viel zu viele negative Schlagzeilen produzierten, um nun gleich wieder aus dem Stand an die Spitze zu springen, hat sich Napoli schon in den vergangenen Jahren regelmäßig im Dunstkreis der Spitzenpläne herumgetrieben. So wurde die Champions-League-Qualifikation in der Vorsaison erst denkbar unglücklich am allerletzten Spieltag verpasst — in einem Endspiel um Platz 3 hatte ein verschossener Elfmeter von Higuain zur Folge, dass nun stattdessen Lazio die Chance auf die Königsklasse erhält.  <p> Nachdem Milan in den letzten zehn Ligaspielen gerade einmal drei Siege gelangen, nähert sich der Klub mittlerweile mit enormem Tempo der Tristesse der vergangenen Jahre an: Von der ursprünglich erhofften Rückkehr in die Königsklasse wird folglich schon lange nicht mehr gesprochen.  <p>  Rundum glücklich dürfte der Schwede an jenem Sonntagnachmittag dennoch nicht gewesen sein. Schließlich sah er bereits zum fünften Mal in dieser Saison Gelb, weshalb er den Kracher gegen die Gunners am Samstag auf der Tribüne verfolgen muss. <p> Viel Zeit, um Trübsal zu blasen, bleibt Klopp und seine Schützlingen allerdings nicht. Denn schon am Mittwochabend steht an der Anfield Road das FA-Cup-Wiederholungsspiel gegen Viertligist Exeter City auf dem Plan. <p>  Zu Saisonbeginn ließen sich die Red im heimischen Stadion mit einem glatten 3:0 von West Ham unterkriegen: Auf äußerst eindrucksvolle Weise tüteten die Gäste damals ihren ersten Triumph in Anfield seit über 50 Jahren ein.  </pre>


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<pre>Bereits neun Gegentreffer schlagen nach den ersten sieben Spieltagen zu Buche. Der jüngste 2:0-Erfolg gegen Hull City war überhaupt erst das zweite Pflichtspiel in dieser Saison, in dem Chelsea kein Gegentor kassierte.  <p> Die noch ausstehenden Spiele dürfte es aber auch dringend brauchen, um die verpasste Titelchance zu verdauen: Wenngleich Tottenham das Soll auch mit der sich abzeichnenden Vizemeisterschaft übererfüllt, hatten sich Mauricio Pochettino und seine Mannen zuletzt noch etwas mehr erhofft.  <p>  Real Madrid hat seine letzten fünf Pflichtspiele (2 im Pokal, 3 in der Liga, Anm.) allesamt gewonnen. <p> Diese Kontinuität wird dabei natürlich durch den Umstand begünstigt, dass sich die Blues ausnahmslos auf die Premier League konzentrieren können: Auf den Spitzenplätzen wird ansonsten nur noch Liverpool der Luxus zuteil, sich unter der Woche nicht mit den europäischen Wettbewerben beschäftigen zu müssen. <p>  Die „Adler“ haben in der Hinrunde eine 0:1-Heimniederlage gegen den Titelverteidiger einstecken und auch sonst gegen die anderen Spitzenteams Federn lassen müssen.  </pre> 


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<pre> In den ungleich glücklicheren vergangenen Jahren war es schließlich in schöner Regelmäßigkeit gelungen, dem großen Real die Krone vom stolzen Haupt zu ziehen.  <p> Dabei macht es Klopp die Sache natürlich nicht leichter, dass er in personeller Hinsicht nicht aus dem Vollen schöpfen kann; insbesondere die nicht sachgerecht bestückte Offensive fällt dann doch auf etliche Transfer-Verfehlungen unter Brendan Rodgers zurück.  <p>  Im „Theatre of Dreams“ wartet allerdings mit United ein ganz anderes Kaliber. Die Bilanz spricht ganz klar gegen die Londoner, die von 150 Liga-Duellen lediglich 35 für sich entscheiden konnten. Manchester feierte 76 Siege bei 39 Unentschieden. Auswärts reichte es für Tottenham gar nur für elf Erfolge. <p>  Zeichnet es sich somit zunehmend ab, dass Arsenal erstmals seit 15 Jahren den Einzug in das Achtelfinale der Champions League verpassen könnte, fand Man United mit einiger Mühe auf den richtigen Weg zurück; ein hart erkämpftes 2:1 gegen Wolfsburg merzte die Auftaktschlappe in Eindhoven aus. <p>  Nutzen auch die Gunners die Schwächephase der Citizens aus, kündigen sich dann bis Anfang Januar ausschließlich dankbare Aufgaben an: Gegen West Bromwich, Crystal Palace, Bournemouth, Swansea, Burnley und Watford wäre ein 18-Punkte-Lauf sicher keine Sensation.  </pre>


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<pre> Der wohl größte Coup der Vereinsgeschichte gelang den Basken vor rund 16 Jahren mit dem Einzug in das UEFA Cup-Finale. In diesem unterlag Alaves zwar, allerdings hatte sich der Underdog gegen den FC Liverpool teuer verkauft (4:5 n.V.).  <p> Da die Hammers vier ihrer letzten sechs Pflichtspiele gewannen, scheint ein Ende der Herrlichkeit bis auf weiteres nicht in Sicht zu sein; zumal man darüber hinaus auch noch Manchester City beim 2:2 im heimischen Boyle Ground an den Rand einer Niederlage brachte.   <p> Nachdem vor zwölf Monaten jedoch selbst der schwächste Saisonstart der Vereinsgeschichte letztlich im souveränen Gewinn der Meisterschaft gemündet hatte, stellt sich der diesjährige Kampf um den Scudetto wohl schon von Beginn als eine spannungsfreie Angelegenheit heraus. <p>  Almeria will endlich den ersten Sieg der Saison feiern, doch auch gegen Betis Sevilla zeigen sich die Wettanbieter wieder einmal skeptisch. Sollte es doch etwas werden, fallen Quoten von 3,20 zu 2,00 an.  <p> Bezeichnend: Joachim Löw verzichtete erstmals in seiner nunmehr elfjährigen Cheftrainer-Ã„ra gänzlich auf Spielerwechsel.  </pre>


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<pre> Dienstag, Februar 2016 um 20:45 Uhr – England Premier League – Vorschau, Prognose und Wett Tipp  <p> In einer 3-4-3-Formation agiert Chelsea nun, und Hazard hat links vorne zusammen mit Pedro, seinem Pendant auf der rechten Seite, alle offensiven Freiheiten — und kann, weil die zwei äußeren Mittelfeldspieler in der Offensive als Flügelstürmer agieren, gefährlich in die Mitte ziehen.  <p>  Überaus erfreulich hatte sich in den vergangenen Tagen zudem auch der Endspurt in der Königsklasse entwickelt; dank eines Remis gegen Barcelona und dem jüngsten 2:0 bei Olympiakos zog die Truppe von Massimiliano Allegri doch noch souverän in das Achtelfinale ein. <p>  Dabei dürften sich die Gunners vor dem abschließenden Duell des Spieltags weniger vor dem Gegner denn vor den eigenen Leistungsschwankungen fürchten: Immerhin hat sich die Mannschaft von Arsene Wenger in jahrelanger harter Arbeit den Ruf erworben, stets in jenen Momenten zu versagen, wenn im vereinseigenen Puzzle gerade einmal alles zusammenzupassen scheint.  <p> Dass beide Vorbilder am Ende dann auch den Titel errangen, sagt nun natürlich auch den aktuellen Höhenfliegern einen glorreichen Saisonverlauf voraus — und tatsächlich deutet der bereits ziemlich beachtliche Vorsprung auf einen unwiderstehlichen Alleingang der Gastgeber hin.  </pre>


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